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Was ist Schmerz?

Schmerz ist keineswegs nur eine Begleiterscheinung einer Krankheit oder Verletzung, sondern
verselbständigt sich bei längerem Bestehen zu einer eigenständigen Krankheit. Eine
Schmerzadaption erfolgt nicht, sondern die Reizschwelle sinkt bei chronischen Schmerzen.

Da viele Schmerzpatienten einen massiven  Leidensdruck entwickelt haben, addiert sich die
psychische Komponente in Form  erhöhter Anspannung hinzu.


Energieverbrauch aktivierter Muskeln



Egal welche Schmerzursache vorausging, es führt jeder Schmerz zur Tonuserhöhung in einer
entsprechenden Muskelpartie, die dann wiederum eine Übersäuerung nach sich zieht - ein Circulus
vituosus (lat.: „schädlicher Kreislauf“), entsteht.

Aktive Muskeln verbrauchen mehr ATP als jedes andere Körpergewebe. Chronisch verspannte,
aktiv ziehende Muskeln fordern den größten Teil der Blutversorgung. Dem übrigen Gewebe stehen
somit weniger Nährstoffe und weniger Sauerstoff zur Verfügung. Somit ist nachvollziehbar, dass
chronische Verspannungen zu einer Schwächung des übrigen Organismus führen können.

 

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